Loading...

Minguet Quartett





minguet quartett_mg_8022colour.jpg

Veranstaltungsdatum

29.11.2020 18:00 - 00:00 Uhr

Anmeldung erforderlich

Anmeldung erforderlich: Ja

Preise

Preisstufe 1 ermäßigt:  10,- €

Preisstufe 2 ermäßigt:  9,- €

 

 

Preis Bezeichnung Preis
Preisstufe 1 20,00 €
Preisstufe 2 18,00 €

Veranstaltungsort

Jakobikirche Lippstadt
Lange Straße 69 A / Jakobikirchstraße
59555 Lippstadt

Veranstalter

Städtischer Musikverein Lippstadt e.V.
Geiststr. 2
59555 Lippstadt

E-Mail: info@musikverein-lippstadt.de
Telefon: (0 29 41) 77 225
Homepage: http://www.musikverein-lippstadt.de

Tickets

Kulturinformation Lippstadt im Rathaus

Lange Straße 14, 59555 Lippstadt

Mail: post@kulturinfo-lippstadt.de

Mo bis Fr: 10 bis 18 Uhr

Sa: 10 bis 14 Uhr

+49 (0) 29 41 / 5 85 11

https://tickets.vibus.de/Shop/-/Lippstadt/Jakobikirche/Kirchenraum/Minguet_Quartett/-/00000000000000/VstDetails.aspx?VstKey=10001100020522000

Der Vorverkauf beginnt am Freitag, 4. September 2020.

.

.

Am 5. August 1888 erschien in der Gazzetta musicale di Milano ein musikalisches Rätsel. Es enthielt eine „enigmatische Tonleiter“ mit den Tonschritten c-des-e-fis-gis-ais-h-c, die auf Adolfo Crescentini, seines Zeichens Professor am Konservatorium Bologna zurückgeht. Geneigte Leser waren nun aufgefordert, diese merkwürdige Skala zu harmonisieren. Der Aufruf stieß auf ein großes Echo, so dass nach nur zwei Wochen mehrere Lösungen, darunter die von Crescentini, abgedruckt werden konnten. Wahrscheinlich wäre der ganze Vorgang längst in Vergessenheit geraten, wenn sich nicht Verdi an der „unseligen Tonleiter“ (Brief an Arrigo Boito, 6. März 1889) abgearbeitet hätte. Da er selbst aber seine Aussetzung für vier solistische Stimmen a-cappella auf das Ave-Maria nicht als ernstzunehmende Komposition sondern als Kuriosität verstanden wissen wollte, wurde seine Lösung nicht in der Zeitschrift veröffentlicht. „Es war ein Scherz und ist fast eine rein scholastische Übung“ (Brief an Giulio Ricordi, 19. Juli 1895). Dennoch: es fand später Eingang in seinen Quattro Pezzi Sacri.

 

Das Minguet Quartett zählt heute zu den international gefragtesten Streichquartetten und gastiert seit 1988 in allen großen Konzertsälen der Welt. Seine so leidenschaftlichen wie intelligenten Interpretationen sorgen stets für begeisternde Hörerfahrungen – „denn die Klang- und Ausdrucksfreude, mit der das Ensemble die Werke zur Sprache bringt, belebt noch das kleinste Detail“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung). Namenspatron ist Pablo Minguet, ein spanischer Philosoph des 18. Jahrhunderts, der in seinen Schriften darum bemüht war, dem breiten Volk Zugang zu den „Schönen Künsten“ zu verschaffen. 2010 wurde das Minguet Quartett mit dem ECHO Klassik sowie 2015 mit dem französischen Diapason d‘Or des Jahres ausgezeichnet.

Quellen: www.minguet.de; Anselm Gerhard, Uwe Schweikert: Verdi-Handbuch, Springer-Verlag 2013

Ulrich Isfort, Violine

Annette Reisinger, Violine

Aroa Sorin, Viola

Matthias Diener, Violoncello

 

Beethoven: Streichquartett op. 18 Nr. 2

Verdi: Ave Maria – Scala enigmatica armonizzata a 4 voci miste

Beethoven: Heiliger Dankgesang aus dem Streichquartett op. 132

Beethoven: Streichquartett op. 74

.

 

Foto © Frank Rossbach

 

 

 

 

Termine

Datum Uhrzeit
29.11.2020 18:00 - 00:00 Uhr