"Der Tag, an dem sie freikamen": Bücher ehemaliger Lippstädter Zwangsarbeiterinnen

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Oona Kastner

Veranstaltungsdatum

25.09.2022 11:00 - 13:00 Uhr

Anmeldung erforderlich

Anmeldung erforderlich: Nein

Einlass ab 10:30 Uhr. Es gelten die aktuellen Corona-Bestimmungen.

Preise

Preis Bezeichnung Preis
Eintrittspreis 15,00 €
ermäßigt 10,00 €

Veranstaltungsort

Synagoge Lippstadt
Stiftstraße 7
59555 Lippstadt
E-Mail: mail@synagoge-lippstadt.de
Homepage: http://www.synagoge-lippstadt.de

Veranstalter

Kulturraum Synagoge Lippstadt e. V.
Stiftstraße 7
59555 Lippstadt

E-Mail: mail@synagoge-lippstadt.de
Homepage: http://www.synagoge-lippstadt.de

Tickets

Kulturinformation Lippstadt im Rathaus

Lange Straße 14, 59555 Lippstadt

Mail: post@kulturinfo-lippstadt.de

Mo bis Fr: 10 bis 18 Uhr

Sa: 10 bis 16 Uhr

Tel.: +49 (0) 29 41 / 5 85 11

Informationen zur Barrierefreiheit

Unter den jüdischen Zwangsarbeiterinnen, die 1944/45 in Lippstadt schuften mussten, befand sich die junge ungarische Autorin Teréz Rudnóy, die 1947 ein Buch veröffentlichte, dessen Titel übersetzt "DER TAG, AN DEM SIE FREIKAMEN" (ungar. "Szabaduló asszonyok") lautet. Rudnóy, die 1947 in der Donau ertrank, verarbeitet in diesem Roman die Geschehnisse am Ostersonntag 1945 in Kaunitz, einem Stadtteil von Verl in Westfalen. Rund achthundert Zwangsarbeiterinnen, die meisten von ihnen Ungarinnen, die sich auf dem "Todesmarsch" von Lippstadt nach Bergen-Belsen befinden, werden von ihrer SS-Wachmannschaft über Nacht im Stich gelassen und von den anrückenden Amerikanern befreit. Ein Buch, das nie auf Deutsch erschienen ist.

Diese Geschichte ist Anlass für unseren Themen-Schwerpunkt "Ungarn" vom 21. bis 25. September 2022. Teréz Rudnóys Roman wird in Auszügen auf Deutsch vorgestellt, neben den autobiographischen, bisher ebenfalls nicht ins Deutsche übersetzten Büchern zweier ihrer Leidensgenossinnen in Lippstadt, Iby Knill und Irene Shapiro.

Vorgestellt werden die Bücher von Christoph Motog, Jürgen Overhoff und Dirk Raulf.

Musik: Oona Kastner (Stimme, Keyboards) präsentiert erstmals eigene Bearbeitungen von Songs des berühmten Paul Simon, dessen Familie ungarisch-jüdische Wurzeln hat.

Termine

Datum Uhrzeit
25.09.2022 11:00 - 13:00 Uhr