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Erwitte - VON BÄUMEN UND MENSCHEN

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Die Stadt Erwitte blickt mit ihren fünfzehn Ortsteilen auf eine ereignisreiche Vergangenheit zurück. Zahlreiche denkmalgeschützte Bauwerke prägen das jeweilige Ortsbild entscheidend, wie etwa die Mühle in Schmerlecke oder der Wasserturm in Eikeloh. Die Kirchtürme der beiden Gotteshäuser St. Laurentius in Erwitte und St. Cyriakus in Horn sind optischer Mittelpunkt und herausragende Beispiele sakraler Baukunst. Wer sich mit Erwitte und seinen Ortsteilen vertraut machen will, sollte das Rad benutzen: Eine Spazierfahrt schenkt Eindrücke, die vom Autositz aus verstellt bleiben. Besonders reizvoll ist dabei auch die Lage in der Bördelandschaft. Ein Geheimtipp für Naturliebhaber ist das Naherholungsgebiet „Pöppelsche“. An der Nordseite des Haarstranges bildet das Tal eine der schönsten Schledden der Region. Schledden sind Erosionstäler, die im Verlauf von Jahrtausenden durch abfließendes Wasser in den Kalk des Haarstranges hineingeschnitten wurden. An Sommertagen sorgt das Schlossbad Erwitte für ausgiebig Abkühlung: Auf der herrlich großen Wiese mit altem Baumbestand findet sich immer ein Liegeplatz im Schatten, das 50-Meter Becken und der Kinderpool garantieren einen erfrischenden Badetag.





Erwitte - VON BÄUMEN UND MENSCHEN

VON BÄUMEN UND MENSCHEN
 Jörg Jäger und Rainer Niehaus, Mitglieder des Bürgerrings Horn-Millinghausen und Initiatoren der Allee

„Man hört es überall rascheln, summen und rauschen.“

Zusammen mit dem Naturschutzverein ABU und dem Landeswasseramt haben wir aus einer Hochwasserschutzmaßnahme ein kleines „Naherholungsgebiet“ gestaltet. Der Lauf des Trotzbaches wurde vor zwei Jahren in sein historisches Bett zurückverlegt, daraus entsteht nun nach und nach ein sehenswertes Biotop. Genau der richtige Ort, um hier die jährlich von der Silvius Wodarz Stiftung ausgelobten „Bäume des Jahres“ zu pflanzen, unser neuer Lieblingsplatz. Jeder Jahresbaum hat eine Patenfamilie aus dem Ort, die jeweils „ihren Baum“ finanziert und pflegt. Die Schwarzerle (2003) und die Schwarzpappel (2006) zum Beispiel hat Rainer Niehaus gemeinsam mit seiner Frau zur Geburt ihrer Söhne gepflanzt, natürlich hält die Familie ihre Entwicklung der „Baumkinder“ auch auf Fotos fest. Inzwischen hat der Bürgerring auch Bänke aufgestellt. Die Bäume beginnen zu blühen, Blumen sprießen, Gräser und Sträucher werden jedes Jahr dichter. Man hört es überall rascheln, summen und rauschen. Ein stetig wachsendes Idyll mit Reihern, Sperlingen, Störchen und Wildenten, sogar eine Rinderherde hat die Weiden rundum für sich entdeckt. Der Bach sucht sich gerade mäandernd ein neues Bett, so entstehen immer neue, flache Seen, die etwa Libellen einen Lebensraum bieten. Das Gebiet ist ein herrlicher Abenteuer-Spielplatz, nicht nur für Kinder. Ideal auch zum Barfußlaufen. Und manchmal ist das so faszinierend, dass man bis zu den Knöcheln einsinkt – und von einem Erwachsenen gerettet werden muss. Ein Riesenspaß, mitten in der Natur!

Kontakt: 
Verkehrsverein für Bad Westernkotten und die Stadt Erwitte e.V. 
Am Markt 13 
59597 Erwitte 
Tel. 02943 896-423 

www.badwesternkotten