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Homevideo

Schauspiel nach dem Drehbuch von Jan Braren





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Das Landestheater Detmold setzt sich in „Homevideo“ mit den schwierigen Themen Cyber-Mobbing, Hate-Speech und den Wirren der Pubertät auseinander. Das Stück beschreibt, wie junge Menschen im digital zurechtfrisierten Ego-Zeitalter unter dem Schutz der Anonymität ihre Menschlichkeit verlieren und zu spät über die Folgen ihres Handelns nachdenken.
Schauspiel nach dem Drehbuch von Jan BrarenJakob ist ein ganz normaler Teenager. Ein film- und musikbegeisterter Junge, der versucht, mit der Trennung seiner Eltern klarzukommen und damit, dass er sich gerade zum ersten Mal verliebt, und zwar so richtig. Sie heißt Hannah. Ihren Namen flüstert er mitsamt Liebesgeständnis in die Kamera. Mit seiner Videokamera nimmt er alles auf, was ihn bewegt und im Alltag beschäftigt. Auch Momente, die nicht für die Außenwelt bestimmt sind.Als seine Freunde ein Skate-Video drehen wollen, leihen sie sich Jakobs Kamera aus. Zufällig finden sie eine intime Aufnahme von ihm. Henry, ein Mitschüler, erpresst Jakob und stellt das Video ins Netz. Ab diesem Moment ist nichts mehr wie vorher. Die Bilder verbreiten sich viral, Jakob ist der digitalen Gewalt, die durch die Anonymität des Internets enthemmt wird, ununterbrochen ausgesetzt. Seine Umwelt wendet sich von ihm ab. Für Cybermobbing gibt es keinen Rückzugsraum, das Internet kriecht auch unter die Bettdecke. Lehrer und Eltern sind überfordert. Hannah, Jakobs erste große Liebe, weiß nicht, wie sie mit der Situation umgehen soll und distanziert sich ebenfalls von ihm. Genauso seine Freunde. Keiner möchte etwas mit diesem „Perversen“ zu tun haben. Sein Vater versucht ihm zu helfen, aber langsam sieht Jakob keinen Ausweg mehr.Das Landestheater Detmold setzt sich in „Homevideo“ mit den schwierigen Themen Cyber-Mobbing, Hate-Speech und den Wirren der Pubertät auseinander. Das Stück beschreibt, wie junge Menschen im digital zurechtfrisierten Ego-Zeitalter unter dem Schutz der Anonymität ihre Menschlichkeit verlieren und zu spät über die Folgen ihres Handelns nachdenken. „Homevideo“ basiert auf dem Drehbuch zum gleichnamigen Fernsehfilm, der 2011 mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde. Auch deshalb, weil er ein weit verbreitetes Problem thematisiert: Jeder dritte Jugendliche zwischen 12 und 19 Jahren berichtet davon, digitale Gewalt in seinem Umfeld beobachtet zu haben. Jeder fünfte sieht sich selbst als Opfer digitaler Gewalt. Und 20% der Betroffenen sprechen von Selbstmordgedanken, die das Erleben von Cybermobbing in ihnen auslösen.

Termine

Datum Uhrzeit
24.04.2020 11:00 - 12:00 Uhr

Veranstaltungsdatum

24.04.2020 11:00 - 12:00 Uhr

Preise

Kartenbestellungen / Gruppenbestellungen / ErmäßigungenGruppenbestellungen werden schriftlich per Mail ans Kulturbüro Iserlohn erbeten. Gruppen erhalten eine schriftliche Anmeldebestätigung. Gruppen erhalten ab 20 Personen eine Freikarte. E-Mail bitte an kulturbuero@iserlohn.de.Zur Bearbeitung benötigen wir Kontaktinfos: • Ansprechpartner/in• Name der Schule und Anschrift• Teilnehmeranzahl Schüler / Lehrer / Begleitpersonen• E-Mail Adresse• Telefon-Nr. / Mobilnummer für alle Fälle
Preis Bezeichnung Preis Stufe
SchülerInnen 8
Erwachsene 12
Gruppen 6

Veranstaltungsort

Parktheater Iserlohn
Alexanderhöhe
58644 Iserlohn
E-Mail: kulturbuero@iserlohn.de
Telefon: 0 23 71 / 2 17 - 18 19
Fax: 0 23 71 / 2 17 - 18 22
Homepage: http://www.parktheater-iserlohn.de

Veranstalter

Kulturbüro Iserlohn
Theodor-Heuss-Ring 24
58636 Iserlohn

E-Mail: kulturbuero@iserlohn.de
Telefon: 02371/217-1819
Fax: 02371/217-1914
Homepage: http://www.parktheater-online.de

Tickets

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