Die untere Tafel zeigt Namen von 16 Gefallenen aus Dinker der Kriege von 1864, 1866 und 1870/71-
Aus dem leider nur in Bruchstücken erhaltenen Tagebuch eines Zeitgenossen berichtet der Soester Professor Doktor Vogeler für den Verein für Soester Geschichte:
In Dinker, rund um den Sängerhof, waren die Bäume und Häuser derart von Kugeln durchlöchert, dass es den Schreiber wundert wie die Leute dort am Leben geblieben sind.
Noch drei Wochen nach der Schlacht waren nicht alle Leichen gefunden und begraben. Der Gestank muss schrecklich gewesen sein. Die umherstreunenden Schweine fraßen von den Leichen und verendeten anschließend an einer dadurch auftretenden Seuche.